Biologie: Evolution & Selektion

Klasse 10

Lernziele

Evolution

Die Evolution ist der Prozess, durch den sich Lebewesen im Laufe der Zeit ändern. Sie basiert auf den Prinzipien der Vererbung, Variation und Selektion.

Grundlagen der Evolution

  • Vererbung: Merkmale werden von einer Generation auf die nächste weitergegeben.
  • Variation: Es gibt Unterschiede zwischen Individuen einer Population.
  • Selektion: Nur bestimmte Merkmale werden weitergegeben, wenn sie Vorteile bieten.

Beispiele für Evolution

  • Pfauenfedern: Männliche Pfauen haben prächtige Federn, die sie anziehen, aber schwer sind. Dies führt zu einer höheren Sterblichkeit, aber die Überlebenden haben bessere Chancen, Nachkommen zu zeugen.
  • Antibiotikaresistenzen: Bakterien entwickeln Resistenzen gegen Antibiotika, um zu überleben und sich fortzupflanzen.

Selektion

Selektion ist der Prozess, durch den bestimmte Merkmale in einer Population überrepräsentiert werden, während andere seltener vorkommen.

Arten von Selektion

  • Natürliche Selektion: Lebewesen mit Vorteilen überleben und reproduzieren sich häufiger.
  • Künstliche Selektion: Menschen wählen bestimmte Merkmale aus, um bestimmte Eigenschaften zu fördern (z.B. Züchtung von Haustieren).
  • Sexuelle Selektion: Geschlechtsauswahl, die auf bestimmte Merkmale abzielt, die die Fortpflanzung begünstigen.

Beispiele für Selektion

  • Industrielle Melone: Durch künstliche Selektion wurden Melonen gezüchtet, die größer und süßer sind.
  • Pfauenfedern: Wie oben erwähnt, führt die natürliche Selektion zu prächtigen Federn bei Männchen.

Fragen zur Vertiefung

  1. Was sind die drei Grundlagen der Evolution?
  2. Erklären Sie den Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Selektion.
  3. Nennen Sie ein Beispiel für natürliche Selektion aus der Natur.
  4. Wie wirkt sich die sexuelle Selektion auf die Evolution aus?
  5. Warum sind Variation und Selektion wichtig für die Evolution?